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Uli Oesterle - Hector Umbra
Osaka Best ist der König der Plattenteller. Der Star
seiner Zunft. Als er eines Abends spurlos von der DJ-Kanzel eines angesagten
Münchner Clubs verschwindet, tut einzig Hector Umbra dies nicht als
eine neuerliche Marotte des verschrobenen Deejays ab. Von düsteren
Ahnungen getrieben macht er sich auf die Suche nach seinem verschollenen
Freund. Seine Odyssee durch die finsteren Winkel der Stadt konfrontiert
Hector Umbra mit manischen Stadtstreicherinnen, gewaltbereiten Wachturmrentnern,
jenseitigen Freunden, gehirnten Dämonen und einer mysteriösen
Untergrundorganisation.
Mit "Hector Umbra" hat Uli Oesterle ein über 200 Seiten starkes morbid-humorvolles Comic-Epos geschaffen, das nun im Carlsen Verlag komplett vorliegt. Die Arbeit an diesem Band war - wie der Comiczeichner selbst sagt - eine Herzensangelegenheit, denn die Geschichte verbindet fiktive Elemente mit autobiografischen Begebenheiten. Viele Freunde des Künstlers stellten die Vorlagen für das reichhaltige Figurenensemble und auch Oesterles Heimatstadt München spiegelt sich vielfach in den expressiven Zeichnungen des Bandes wider. Uli Oesterle, Jahrgang 1966, arbeitet seit Anfang der Neunziger Jahre als freiberuflicher Illustrator, Grafiker und Comiczeichner. 1995 gründete er mit Münchner Zeichner-Kollegen die Ateliergemeinschaft "Die Artillerie". Neben Veröffentlichungen in Magazinen wie Strapazin und Mens Health sind von ihm die Bände Frass, Schläfenlappenphantasien und das erste Kapitel von Hector Umbra (alle Edition 52) erschienen. Seit März 2009 liegt die Gesamtausgabe von Hector Umbra bei Carlsen vor. Die "Hector Umbra"-Ausstellung wird während des Festival im Alten Rathaussaal gezeigt. Am Festival-Freitag wird das Erscheinen des Comicbandes in der Glockenbachwerkstatt mit einer Lesung und Party gefeiert.
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